"1-2-3-Karte" um 1090 Euro ist eine Verhöhnung der Arbeitnehmer!

„1-2-3-Karte“ um 1090 Euro ist eine Verhöhnung der Arbeitnehmer!

Wie medial bekannt wurde, hat die grüne Ministerin Leonore Gewessler eine 6-köpfige Arbeitsgruppe eingerichtet, um ihre „1-2-3-Karte“ umzusetzen. Stolz präsentierte die Grüne Ministerin dieses Projekt mit der Aussage: „Die Zeit ist reif!“

Die „1-2-3-Karte“ sei ein beliebtes Projekt des Regierungsprogramms, so die Ministerin sinngemäß. Weiters kündigt sie an, umgehend mit Städten, Gemeinden, Ländern und Verkehrsbünden Kontakt aufnehmen zu wollen.

Kosten muss Bund tragen!

Für mich als Infrastrukturreferent und Vizebürgermeister der Stadt Linz ist klar, dass die Städte und Gemeinden sowie Verkehrsbünde bereits jetzt finanziell extrem belastet sind. Die angekündigt Zeche für die „1-2-3-Karte“ muss vom Bund übernommen werden und darf keinesfalls wieder den Haushalt der Städte belasten. Alleine die Linz Linien machen bereits jetzt ein jährliches Minus von über 30 Millionen Euro.

„1-2-3-Karte“ als Freizeit-Luxusticket

Wenn dieses Herzensprojekt der Ministerin umgesetzt werden soll, ist zuerst durch ihre Arbeitsgruppe zu klären, wie das neue Ticket ohne zusätzliche Belastung der Städte finanziert werden soll. Im Gegensatz zu den realitätsfernen Grünen weiß ich, dass der Mühlviertler Pendler kein Freizeit-Luxusticket braucht, um die Bregenzer Festspiele besuchen zu können. Vielmehr benötigt er das angekündigte „365-Euro-Ticket“, um seinen täglichen Weg in die Arbeit kostengünstig zu bewältigen!