A1-Halbanschluss Pichling

Zulange wurde im Linzer Süden die Infrastruktur vernachlässigt. Heute kann sie mit den Wohnbebauungen und den umliegenden Betriebsbaugebieten nicht mehr mithalten. Wir brauchen schnelle Lösungen. Lösungen, die finanzierbar sind und in der Umsetzung auch nicht ewig dauern. Ein Halbanschluss an die A1 in Pichling könnte, bis die Osttangente kommt, die B1 schon bald entlasten.

Für mich ist klar, dass wir im Süden handeln müssen. Ich werde so rasch wie möglich mit der ASFINAG die Gespräche aufnehmen, damit wir gemeinsam die strategische Prüfung starten können.

Projekt aus 1993 könnte die Verkehrssituation im Süden entlasten

Auf Basis des im Jahre 1993 ausgearbeiteten generellen Projektes für einen A1-Halbanschluss in Pichling, der in Richtung Salzburg wirken soll, habe ich vor ca. einem Jahr eine erweiterte Vorstudie in Auftrag gegeben. Die Studie sollte berücksichtigen, dass das Projekt auf den derzeitigen 6-streifigen Ausbau abgestimmt wird, wobei die ursprüngliche Form der Halbanschlussstelle beibehalten wird. Das Ergebnis liegt nun vor und ist vielversprechend!

Starkes Verkehrsaufkommen besser verteilen

Das derzeitige Verkehrsaufkommen an der A1 im Bereich der geplanten Anschlussstelle Pichling beträgt etwa 80.000 Kfz/24h. Für die Bundesstraße B1 ergeben sich etwa 15.000-17.000 KFZ/24h.

Was würde der Ausbau bringen?

Für die Anbindung des Siedlungsraumes Pichling an das Zentrum der Landeshauptstadt als Erwerbs- und Einkaufsregion besteht derzeit die Fahrtroute entlang der Wiener Straße B1 und der Umfahrung Ebelsberg und unter Berücksichtigung von Umwegen über die A1-AS Asten/St. Florian, Knoten Linz und die Mühlkreisautobahn. In Richtung Salzburg ist die Route über Ebelsberg, Freindorf und Ansfelden und der dortigen Anschlussstelle gegeben. Für den Verkehr aus dem Siedlungsraum und des Betriebsbaugebietes (Süd Park, Betriebspark Asten/St. Florian) scheint eine Entlastung der B1-Route und der Route bis nach Ansfelden durch einen Autobahnanschluss zielführend.

Anschluss ist keine Konkurrenz zur geplanten Osttangente

Dieser Halbanschluss ist auch keine Konkurrenz zu den Plänen der Ostumfahrung. Bis diese kommt, wird noch sehr viel Zeit vergehen. Der Anschluss in Pichling wäre aber weniger komplex und somit eine sehr gute Zwischenlösung, die auch einfach finanzierbar wäre!