Auch nach der Krise: Mehr Homeoffice bedeutet weniger Stau

Auch nach der Krise: Mehr Homeoffice bedeutet weniger Stau

In Krisenzeiten sind viele Menschen und auch Unternehmer bereit, für sie sonst vielleicht auch ungewohntes, Neuland zu betreten. Homeoffice war vor der Krise noch für viele undenkbar.

Vorurteile, wie beispielsweise daheim wird nicht konzentriert gearbeitet, hielten viele davon ab, dies breitflächiger zu ermöglichen. Dabei wäre gerade Homeoffice eine günstige und sehr wirkungsvolle Methode – auch außerhalb einer Krise – gegen den Stau zu kämpfen.

Homeoffice gut fürs Klima

Dies würde natürlich auch dem städtischen Klima guttun. Gerade jetzt in der Krise sehen wir, dass unser Notsystem, welches von vielen Mitarbeitern über Homeoffice betrieben wird, sehr gut funktioniert. Viele Arbeiten können – ohne Qualitätsverlust – von zu Hause aus per Computer erledigt werden.

Bereits 10 Prozent brächten große Entlastung

Wenn nur zehn Prozent der Einpendler auf Homeoffice, sanfte Mobilität oder den Umweltverbund wechseln, würde sich die durchschnittliche Stauzeit in unserer Stadt deutlich reduzieren. Wir wissen, dass im Sommer ungefähr elf Prozent der Bevölkerung gleichzeitig auf Urlaub sind. Das war das Ergebnis einer IMAS-Umfrage. Diese elf Prozent reichen aber bereits aus, damit es auf den Linzer Straßen flüssig und nahezu staufrei vorwärts geht.

Mehr Digitalisierung weniger Stau

Ich werde mich deshalb zukünftig speziell dafür einsetzen, dass Homeoffice in Linz für Behörden und Unternehmen endlich zum Alltag wird. Wir können in der Stadt nicht nur von Digitalisierung sprechen, wir müssen auch die eigenen Arbeitsprozesse in diese Richtung entwickeln! Digitalisierung muss vor allem dazu dienen, die Lebensqualität der Menschen zu erhöhen. Mehr digital, weniger Stau – muss das Motto lauten!