Baiers (ÖVP) Event-Weihnachtsmarkt hinterlässt Spur der Zerstörung

Baiers (ÖVP) Event-Weihnachtsmarkt hinterlässt Spur der Zerstörung

Verheerende Schäden an unseren Grünflächen im Linzer Volksgarten haben die Eisfiguren-Halle sowie diverse Fahrgeschäfte hinterlassen. Das gesamte Ausmaß der Zerstörung wird erst jetzt – nach der Entfernung der Aufbauten – sichtbar.

Noch im Dezember 2019 verteidigte ÖVP-Vizebürgermeister Bernhard Baier seine Event-Weihnachtsmärkte vehement, verschwieg aber die Konsequenzen dieser fragwürdigen Winterattraktion.

„Mini-Urfix“ zu Weihnachten schädlich

Zu Recht haben sich alle Parteien bis auf die ÖVP für den stärkeren Schutz der innerstädtischen Grünanlagen ausgesprochen und dem Treiben im Volksgarten eine klare Absage erteilt. Schädliche Nutzungen, etwa durch länger andauernde Aufbauten, dürfen deshalb in Zukunft dort nicht mehr stattfinden. In Linz gäbe es genügend befestigte Flächen, auf denen ein weihnachtlicher „Mini-Urfix“ veranstaltet werden könnte. Wobei allerdings bezweifelt werden darf, dass überhaupt jemand – außer der ÖVP – so etwas zur Weihnachtszeit in Linz wirklich braucht.

Baier nimmt keine Rücksicht auf Grünflächen

Einen symbolischen Zweck erfüllt das Schlachtfeld im Volksgarten aber jedenfalls. Es führt allen Linzerinnen und Linzern deutlich vor Augen, was unsere Grünflächen dem Grünreferenten Baier wirklich Wert sind. Dieser schmückt sich zwar in der öffentlichen Debatte gerne mit plakativen Ankündigungen (z.B. 1.000 Bäume), nimmt bei der Umsetzung seiner Pläne aber keine Rücksicht auf die innerstädtischen Grün- und Erholungsflächen.