Bei Verlegung der Schiffsanlegestelle nach Urfahr droht neuer Zwist

Bei Verlegung der Schiffsanlegestelle nach Urfahr droht neuer Zwist

Die Schifffahrt auf der Donau kommt in Linz nicht zur Ruhe. Nachdem bekannt wurde, dass die Absicht besteht, die Schiffsanlegestelle beim Römerbergtunnel nach Urfahr zu verlegen, sind neue Konflikte vorprogrammiert.

Schiffe ab einer gewissen Breite ragen, wenn sie sich an der Römerberg-Lende festmachen, in die Fahrrinne der Donau. Daher wurde die Idee geboren, diese Anlegestelle auf die andere Seite der Donau zu verlegen. Die Idee schien anfänglich auch gar nicht schlecht. Doch der gewünschte Umsetzungswunsch würde nur das leidige Problem mit den Bussen auf die andere Seite verschieben! Zudem stellt sich die Frage, was während des Urfahraner Marktes ist? Eine Lösung sieht für mich anders aus!

Nutzungskonflikte mit Freizeitsportlern, Radfahrern und Spaziergängern wären vorprogrammiert

Ich spreche mich daher gegen diese Verlegung aus, denn die Absicht, über das Jahrmarktgelände und den Treppelweg, der im Eigentum der ViaDonau steht, Busse bis direkt vor die Anlegestelle vorfahren zu lassen, sei nur eine Problemverlagerung. Wenn wir Busse wirklich bis zur Anlegestelle vorfahren lassen würden, liegen Nutzungskonflikte, wie wir sie aus dem Donaupark kennen, auf der Hand! Die Leidtragenden wären wieder nur die Linzer und Linzerinnen.

Bus-Chaos verhindern

Aus diesen Gründen habe ich bereits eine rechtliche Prüfungen in Auftrag gegeben. Geklärt soll werden, ob die Stadt eine Zufahrt von Bussen verhindern kann, denn der Treppelweg, der nicht im Eigentum der Stadt steht, ist nur über Grundstücke der Stadt Linz erreichbar. Wenn es uns nicht gelingt ein Zufahrtverbot für Busse zu erwirken, müssen wir alles unternehmen, um die Verlegung der Schiffsanlegestelle zu verhindern, sonst ist das nächste Bus-Chaos in Linz vorprogrammiert!