Parkplatzsuche in Linz für Bewohner einfacher machen

Bewohnern soll die Parkplatzsuche erleichtert werden

In vielen Linzer Stadtteilen wird es speziell für Bewohner immer schwieriger einen Parkplatz zu finden. Besonders Menschen, die sich keinen Tiefgaragen- oder Privatparkplätzen leisten können, sind auf öffentliche Parkplätze angewiesen. Wenn diese durch ‚Fremdparker‘ besetzt sind, wird die Parkplatzsuche zum täglichen Ärgernis. 

Bewohnerparkplätze könnten hier Abhilfe schaffen und so die Lebensqualität dieser Personen deutlich verbessern. Bisher war das Prozedere zur Einrichtung solcher Parkzonen jedoch nicht praxistauglich. Bevor eine Parkzone eingerichtet wurde, wurden alle Bewohner der geplanten Region befragt, egal ob in ihrer Straße ein Bedarf bestand oder nicht. Und genau da lag das Problem! Bewohner, die über private Abstellplätze verfügten, sprachen sich in der Regel gegen so eine Zone aus, obwohl wir eine Aktivierung des Bewohnerparkens nur straßenweise und nach Bedarf umwandelten. Bewohner, denen durch die Umwandlung geholfen werden hätte können, blieben durch diese Art der Bedarfserhebung meist auf der Strecke.

Neues Prozedere zum Wohl der Linzer

Um den betroffenen Linzern die tägliche Parkplatzsuche in ihrer Wohngegend zu erleichtern, haben die zuständigen Fachabteilungen und ich als Verkehrsrefernt ein neues Prozedere erarbeitet. Zukünftig werden Bewohnerparkzonen zuerst im Stadtgebiet verordnet, denn alleine mit einer Zonenverordnung sind noch keine Einschränkungen verbunden. Erst wenn es geplant ist, Bewohnerparken in einer Straße umzusetzen und die Fachabteilung einen tatsächlichen Bedarf feststellt, werden die betroffenen Bewohner eingebunden und befragt. Diese neue Vorgehensweise ist mit dem gültigen Gemeinderatsbeschluss vollkommen kompatibel aber wesentlich zielgerechter und viel praktikabler. 

Ich freue mich sehr, wenn wir mit solch relativ einfachen Maßnahmen die Lebensqualität unserer Linzer und Linzerinnen spürbar verbessern können!