Markus Hein: Bike&Ride-Anlage am Mühlkreisbahnhof wird endlich erweitert!

Bike&Ride-Anlage am Mühlkreisbahnhof wird endlich erweitert!

Seit Jahren ist es der Stadt Linz ein Anliegen, die völlig überfüllte Bike&Ride-Anlage am Mühlkreisbahnhof zu erweitern. Die ersten Versuche wurden vom damaligen Verkehrsreferenten bereits im Jahr 2008 unternommen.

Leider kam ein Vertrag aus unterschiedlichsten Gründen bis heute nicht zu Stande. Landesrat Günther Steinkellner und mir war es deshalb wichtig, diese leidige und endlose Geschichte, die keiner unserer Vorgänger gelöst hat, endlich positiv zu Ende zu bringen. Die Situation am Mühlkreisbahnhof war für viele Radfahrer nämlich wirklich nicht mehr zumutbar!

Provisorium als Sofortmaßnahme

Als Vizebürgermeister und Infrastrukturreferent habe ich zwischenzeitlich gemeinsam mit den Bundesbahnen für eine Entschärfung der prekären Situation ein Provisorium errichten lassen. Dieses kann auf Dauer aber eine attraktive Bike&Ride-Anlage nicht ersetzen.

Vertrag zur Errichtung einer Bike-&Ride-Anlage fertig ausgearbeitet

Ich freue mich deshalb sehr, dass es nun gelungen ist, ein Vertragswerk zwischen Stadt, Land und ÖBB unterschriftsreif auszuverhandeln. Beschlossen werden, soll dieser Vertrag in der kommenden Stadtsenatssitzung. Die Kosten von insgesamt 181.000,- Euro werden im Verhältnis 50:25:25 zwischen ÖBB, Land Oberösterreich und Stadt Linz aufgeteilt. Die Betreuung und die Haftung der Bike&Ride-Anlage übernimmt nach Fertigstellung die Stadt Linz.

Radfahren muss sichtbarer und bequemer werden

Die neue Anlage soll die bestehende Anlage auf insgesamt knapp 180 überdachte Stellplätze erweitern. Dass diese Erweiterung notwendig ist, zeigt auch die gute Auslastung des bereits errichteten Provisoriums. Radfahren muss in der Stadt sichtbarer und bequemer werden. Wo wir die Möglichkeit haben, wollen wir weitere Radabstellanlagen aufstellen aber auch bestehende Strukturen erweitern: In den letzten Jahren wurden bereits 229 neue Radständer mit insgesamt 916 Stellplätzen am Stadtgebiet errichtet. Die Gesamtkosten für diese Anlagen betrugen 86.270,- Euro.