Unnötige Bürokratie gestoppt. Parkplatzsuche für Bewohner vereinfacht!

Unnötige Bürokratie gestoppt: Parkplatzsuche für Bewohner vereinfacht!

In vielen Linzer Stadtteilen hat sich der Parkdruck deutlich erhöht. Zum einen suchen Einpendler in Wohngebieten nach Parkmöglichkeiten und zum anderen besitzen mittlerweile viele Haushalte mehr als ein Auto. Dies verschärft natürlich gerade für Menschen, die sich kein Eigenheim mit Tiefgaragen-bzw. Privatparkplatz leisten können, die Parksituation.

Die wirksamste Methode, um tagsüber die Parkplatzsuche zu erleichtern, ist erfahrungsgemäß das Bewohnerparken. Nur das Prozedere der Vergangenheit war nicht praxistauglich und half Menschen, die auf das Parken im öffentlichen Gut angewiesen sind, nicht wirklich!

Praxisuntaugliches Prozedere gestoppt

Bevor eine Bewohnerparkzone eingerichtet wurde, ging dem eine aufwendige Bedarfserhebung im gesamten Planungsgebiet der neuen Zone voran. Die betroffenen Bewohner aller Straßen der geplanten Region wurden befragt, egal ob in ihrer Straße ein Bedarf bestand oder nicht. Und genau da lag das Problem. Bewohner, die über private Abstellplätze verfügten, sprachen sich in der Regel – weil sie gegenüber der derzeitigen Situation Nachteile sahen – gegen so eine Zone aus, obwohl wir eine Aktivierung des Bewohnerparkens nur straßenweise und nach Bedarf umwandelten. So blieben meist jene auf der Strecke, die wirklich Probleme hatten einen Parkplatz zu finden!

Drei neue Bewohnerparkzonen in Urfahr

Als freiheitlicher Vizebürgermeister habe ich nun gemeinsam mit den zuständigen Fachabteilungen ein neues Prozedere erarbeitet. Zukünftig werden Bewohnerparkzonen zuerst im Stadtgebiet verordnet, denn alleine mit einer Zonenverordnung sind noch keine Einschränkungen verbunden. Den Anfang macht Urfahr. Hier wurde durch die Verordnung von drei neuen Bewohnerparkzonen (U1, U2 und U3) bereits die Grundvoraussetzung für das Bewohnerparken geschaffen.

Bürger können selbst entscheiden

Jetzt ist es möglich, wenn Bewohner aktiv auf uns zu kommen, dass wir helfen können. Bevor aber die Aktivierung (Verordnung einer Kurzparkzone im gewünschten Straßenzug) erfolgt, wird von der zuständigen Fachabteilung der tatsächliche Bedarf festgestellt und die betroffenen Bürger werden vorher selbstverständlich dahingehend befragt und können selbst über die Einführung entscheiden!