Ein neues Stadtentwicklungsprojekt auf dem ehemaligen Nestlé-Areal steht an

Stärken und Potenziale dieser strategisch wichtigen Liegenschaft werden ausgearbeitet
Genauso wie viele andere Städte steht Linz in einem intensiven Standortwettbewerb. Dabei geht es einerseits darum, Investoren und Arbeitgeber anzuziehen und andererseits – und dieser Aspekt wird in Zukunft noch stark an Bedeutung gewinnen – attraktiv für die besten Köpfe zu sein. Die frische Arbeitskraft sowie die Anwesenheit von kreativen und leistungsbereiten Menschen entscheiden über den zukünftigen Erfolg von Linz. Ich bin davon überzeugt, dass Talente und Experten die wichtigste Grundlage auf dem Weg zur innovativen Stadt sind.
Damit Linz in diesem Wettbewerb bestehen kann, müssen die Qualitäten der Stadt und der einzelnen Standorte in der Stadt optimal genutzt werden. Dabei hat jede Liegenschaft unterschiedliche Voraussetzungen, Stärken und Potenziale. Diese herausragenden Eigenschaften gilt es zu erkennen und zu stärken. Das Nestlé Areal bietet viel Potential für die Zukunft. Es liegt am Eingang des Linzer Franckviertels. In der unmittelbaren Nähe befindet sich rund um den Europaplatz ein Veranstaltungsgelände mit anschließendem Hotel. Zudem soll in dem Bereich auch einer der wichtigsten Nahverkehrsknoten (Franckstraße/Lastenstraße) im Zuge der Errichtung der zweiten Schienenachse entstehen.
„Im örtlichen Entwicklungskonzept (ÖEK) wird dieses Grundstück bereits mit einer Zentrumsfunktion bedacht. Es sollen die Stadt-Umland-Beziehungen gefördert werden, in dem neue Arbeitsplätze, Dienstleistungen, Freizeitmöglichkeiten und bis zu einem gewissen vertretbaren Maß auch Wohnraum geschaffen werden. Eine ganz besonders gewichtige Rolle wird auf dem ca. 17.000 m² großen Areal, welches annähernd zu 100 Prozent versiegelt ist, auch die Außen- und Grünflächengestaltung einnehmen. Ziel muss es sein, neue Qualitäten für die Linzerinnen und Linzer zu schaffen!