Grüne wollen mit Umweltthemen nur mediale Aufmerksamkeit erheischen

Teils heftige Reaktionen hat die von mir ausgelöste Diskussion rund um die umweltschädliche Donauschifffahrt in Linz ausgelöst. Aus meiner Sicht zerstört der Schifffahrtstourismus, so wie er derzeit praktiziert wird, eines der wichtigsten Linzer Naherholungsgebiete, nämlich den Linzer Donaupark.

Donaupark muss als Naherholungsgebiet erhalten bleiben

Der Donaupark ist kein Bus- und Schifffahrtsbahnhof und schon gar keine Müllentsorgungsstelle. Dieser Park muss für die Linzer und Linzerinnen erhalten bleiben. Mir ist schon klar, dass auch im österreichischen Tourismus der Erfolgsdruck enorm ist und auch dort auf die Kosten geschaut werden muss, denn eine Kreuzfahrt kostet mittlerweile sogar schon weniger als ein Schiurlaub. Wir dürfen aber deswegen nicht unsere Umwelt zerstören!

Ich bin kein Gegner von Kreuzfahrten, deshalb will ich sie in ordentliche und umweltschonende Bahnen lenken. Oberstes Ziel muss eine Koexistenz von Tourismus und Naherholungsgebietes sein.

Verdacht auf illegale Abwasserentsorgung

Es gibt ja noch andere Probleme, wie beispielsweise die Verunreinigung der Donau. So manches Kreuzfahrtschiff steht etwa im Verdacht, dass Abwässer und Fäkalien, um Kosten zu sparen, ungereinigt in die Donau geleitet werden! Bilder, die entsprechende Schaumkronen aufzeigen, wurden mir zur Dokumentation des Sachverhalts vorgelegt. Es ist davon auszugehen, dass es sich bei diesen Einleitungen nicht um Kühlwasser handelt – das wird noch gesondert vertiefend zu prüfen sein!

Grüne fordern weiter Schiffsanlegestelle

Dass die Grünen, in Anbetracht der nicht wegzuleugnenden Umweltprobleme sogar weitere Schiffsanlegestellen fordern, ist entlarvend für deren Politikverständnis. Ich bin davon überzeugt, dass die Grünen Umweltthemen lediglich nutzen, um mediale Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Grüne Doppelmoral

Ein Beispiel dafür ist das für Pichling ins Auge gefasste Stadionprojekt. Damals warfen sie sich die Grünen für den Erhalt des Naherholungsgebiets Pichlinger See medienwirksam – ohne die tatsächlichen Fakten zu kennen – auf die Schienen und strahlten aus der ersten Reihe in die Kameras. Beim Donaupark hingegen, der ein wichtiges innerstädtisches Naherholungsgebiet ist, und bei dem im Gegensatz zu Pichling wirklich Raubbau an der Umwelt angerichtet wird, hört man nichts von ihnen.

Vielleicht fürchten die Grünen auch die Konfrontation mit dem Tourismusverband? Wenn sich dieser Verdacht erhärtet, dann haben sie – aus meiner Sicht – allerdings jegliche Glaubwürdigkeit zum Thema Umweltschutz verloren!