Machbarkeitsstudie „Neue Traunbrücke“ für Ebelsberg liegt vor

Beste und schonendste Wirkung nur für den öffentlichen Verkehr und Radverkehr

Im Rahmen des kooperativen Verfahrens Linz-Ebelsberg wurden Konzepte zur Verkehrserschließung entwickelt. Neben einem innovativen Erschließungskonzept für das Stadterweiterungsgebiet selbst wurde die Idee einer neuen Straßenverbindung, exklusiv für Schnellbuslinien und den Radverkehr in Richtung Stadtzentrum entwickelt. Geprüft wurde allerdings (vollständigkeitshalber) auch die Mitbenutzung durch den Individualverkehr. Verkehrsuntersuchungen haben aber rasch ergeben, dass die Mitbenutzung des Individualverkehrs aufgrund der verkehrlichen Belastung der Umfahrung Ebelsberg und Wienerstraße nicht sinnvoll sein würde. Eine attraktive Schnellbuslinie und eine neue Radwegverbindung können hingegen den Stadtteil Ebelsberg entsprechend entlasten.

Die Straßenanbindung an die neue Brücke würde von der bestehenden Traundorfer Straße ausgehen und verläuft in einem Einschnitt in Richtung Traun. Die Lunzer Straße wird mittels einer adaptierten Verbindungsstraße angebunden, wobei der Werkskanal der Traun im Zuge der bestehenden Brücke gequert werden kann. Diese Spange ist optimal für den öffentlichen Linienverkehr, Fußgeher und Radfahrer geeignet. Zusätzlich wurde der Ausbau einer Fuß- und Radwegverbindung vom Kasernenareal zum Panholzerweg entlang einer schon bestehenden Wegverbindung untersucht. Wir prüfen derzeit zahlreiche verkehrliche Maßnahmen, die den Linzer Süden entlasten sollen. Die Machbarkeitsstudie ‚Neuen Traunbrücke‘ ist das erste Ergebnis. Die Brücke würde ungefähr 14 Mio. Euro kosten.

Eine mögliche Anbindung der „Neuen Traunbrücke“ an die Wienerstraße würde laut Studie zwar machbar sein, aber keine wesentliche Verkehrsverbesserung – insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten – für die Bewohner des Linzer Südens bringen. Zudem würde es massive Eingriffe in das Naherholungsgebiet „Traun Au“ nach sich ziehen. Dem Ausbau des öffentlichen Verkehrs muss der Vorrang gegeben werden. Busse, S-Bahn und Straßenbahn müssen die Ziele schneller erreichen können als das Auto. Nur so wird es uns gelingen, die stetig wachsende Verkehrsbelastung im Linzer Süden und in der Innenstadt in den Griff zu bekommen