Gemeinsames Mobilitätsleitbild für Stadt und Land

Der Verkehr durch Linz wird in den nächsten Jahren stark zunehmen. Deshalb ist es notwendig, dass wir jetzt den öffentlichen Verkehr enorm ausbauen. Das gemeinsame Mobilitätsleitbild gibt den Weg vor:

Gepostet von Günther Steinkellner am Mittwoch, 11. Juli 2018

Öffentlicher Verkehr

Den ÖV als Rückgrat der Mobilität ausbauen

Um nicht ausschließlich auf das eigene Auto angewiesen zu sein, braucht es Alternativen. Der Öffentliche Verkehr muss daher eine solche attraktive und verlässliche Alternative sein.

Ein Leitprojekt im Sinne dieses Handlungsschwerpunktes ist der Ausbau des bestehenden Schienennetzes zu einem stadtregionalen Netz , in dem Regionalbahn, S-Bahn und Straßenbahn einander optimal ergänzen. 

Auch für den Busverkehr ist ein Leitprojekt vorgesehen, das mit dem öffentlichen Schienenverkehrsangebot abgestimmt wird. Einerseits fungieren Busse nämlich als Zubringer zu Nahverkehrsknoten, andererseits können und sollen sie Räume und Ort abdecken, die vom Schienenverkehr nicht bedient werden (können).

Aktive Mobilität

Aktive Mobilität fördern für eine gesunde Bevölkerung

Aktive Mobilität umfasst das Gehen, Radfahren, Rollerfahren und andere nicht-motorisierte Mobilitätsformen. Die Trends zu multimodaler Mobilität vor allem bei den Jungen, die steigende Bereitschaft, das Rad im Alltagsverkehr zu verwenden, aber auch technische Innovationen wie das Elektrofahrrad bieten hier die Chance, große Herausforderungen der Mobilitätspolitik besser zu bewältigen. Solche Herausforderungen sind die steigende Mobilitätsnachfrage durch das Bevölkerungswachstum oder regelmäßig auftretende Staus im Straßennetz, aber auch Überfüllung im Öffentlichen Verkehr (vor allem zu Stoßzeiten).

Straßen ausbauen

Das hochrangige Straßennetz komplettieren – Lücken schließen

Eine der größten Herausforderungen für die Region Linz ist der wachsende Stadtgrenzenüberschreitende Kfz-Verkehr. Schon heute fahren mehr als 300.000 Fahrzeuge über unsere Stadtgrenze. Durch die dynamische Bevölkerungs- und Wirtschaftsentwicklung im Großraum Linz wird der Kfz-Verkehr und dabei besonders der Wirtschaftsverkehr allerdings weiter wachsen.

Ohne Komplettierung des hochrangigen Straßennetzes werden wir keine Verkehrsentlastung in Linz erwirken. Daher ist ein Ausbau bzw. die Erschließung des Straßennetzes unausweichlich.

 
Statusreport

Wo stehen wir?

Von der Stahlstadt zum Kultur- und Dienstleistungszentrum

Das Image der Region Linz hat sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt. Mit zahlreichen Kulturinitiativen, überregional bekannten Veranstaltungen und spektakulären Kulturbauten hat die Region ihre Positionierung neu gestaltet. Dabei blieb ein starker industrieller Kern erhalten: Etwa 25 % der Beschäftigten arbeiten in der Region Linz in Industrie und Gewerbe. Im Vergleich dazu sind es in Wien nur 12,5 % und in Graz 20 % (Quelle: Statistik Austria, 2017). Dass der Standort Linz über eine so vielfältige wirtschaftliche Struktur verfügt, ist ein wesentlicher Grund für seine Wettbewerbsfähigkeit.

Im Zuge des Imagewandels wurde zudem der öffentliche Raum aufgewertet. Diese spürbare Qualität soll auch in Zukunft erhalten bleiben. Schließlich ist der öffentliche Raum das Gesicht der Städte und Dörfer und damit wichtiger Standortfaktor für Wohnen, Arbeiten und Freizeit.

Der stau ist die Kehrseite des wirtschaftlichen Erfolgs

Linz hat aktuell mehr Arbeitsplätze als Einwohnerinnen bzw. Einwohner (Abt. Stadtforschung der Stadt Linz, 2017). Das bedeutet, ein Viertel der Arbeitsplätze von ganz Oberösterreich konzentriert sich in Linz, aber nur 13 % der Bevölkerung leben hier. Dass Linz eine große Bedeutung als Arbeitszentrum hat, zeigt auch der Vergleich mit anderen Städten: In Linz kamen 2011 auf 1.000 Einwohnerinnen bzw. Einwohner 932 Arbeitsplätze, in Graz waren es 684 und in Wien nur 565 (Statistik Austria, Arbeitsstättenzählung 2011). Das heißt, dass etwa 110.000 Arbeitspendlerinnen bzw. Arbeitspendler (2014) werktags nach Linz zu ihrem Arbeitsplatz fahren. Eine Zahl, die seit 1991 um ein Drittel zugenommen hat (Quelle: Statistik Austria, 2017).

Viele Pendlerinnen und Pendler sind auf den PKW angewiesen

Die Verkehrssituation in der Region Linz ist belastend. Das hat einerseits den Grund, dass die Zersiedelung zunimmt und andererseits, dass viele Arbeitsplätze bzw. Betriebsgebiete durch ihre Lage keine gute Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz (Bahn, Bus) haben. So ist es klar, dass viele Arbeitspendlerinnen und -pendler entweder auf den PKW angewiesen sind oder das Auto nutzen, weil es eben oft gemütlicher und flexibler ist.

Betrachtet man den gesamten stadtgrenzenübergreifenden Personenverkehr, also auch die Einkaufs-, Freizeit-, Besuchs- und Erledigungswege, werden davon 70 % mit dem Auto zurückgelegt . Das sind etwa 280.000 PKW-Wege pro Werktag. Sieht man sich die Entwicklung von 1992 bis 2012 an, haben die gesamten Wege, die über die Stadtgrenze mit dem Auto zurückgelegt wurden, um ca. 74.000 (36 %) zugenommen

(Quelle: Land Oberösterreich, Verkehrserhebungen, 1992, 2001, 2012).

Rechnet man nun auch den Güterverkehr dazu, so querten an einem durchschnittlichen Werktag im Jahr 2016 ca. 300.000 Kraftfahrzeuge (PKW und LKW) die Stadtgrenze. Das entspricht etwa dem 1,5-fachen der Einwohnerinnenzahl bzw. Einwohnerzahl von Linz

In Zukunft soll die Region Linz in dieser Dynamik weiterwachsen – davon gehen die Prognosen der Bevölkerungsentwicklung aus. Bis 2030 wird ein weiterer Einwohnerinnen- bzw. Einwohnerzuwachs in der Region Linz um 8 % erwartet (Quelle: ÖROK-Regionalprognose 2014). Wie Siedlungsstrukturen künftig gestaltet werden, wird also sowohl für die Stadt Linz als auch für die Region von großer Bedeutung sein. Denn davon hängt auch die weitere Mobilitätsentwicklung und das Verkehrsaufkommen ab.

Handlungsschwerpunkt 1

Öffentlicher Verkehr

Den ÖV als Rückgrat der Mobilität ausbauen

Um nicht ausschließlich auf das eigene Auto angewiesen zu sein, braucht es Alternativen. Der Öffentliche Verkehr muss daher eine solche attraktive und verlässliche Alternative sein.

Der erste Handlungsschwerpunkt ist somit eine Reaktion auf mehrere Herausforderungen wie:

  • Reduktion der Stauproblematik im Straßennetz,
  • Ausbau der Wahlmöglichkeiten für derzeit auf das Auto angewiesene Personen,
  • Bewältigung der zunehmenden Mobilitätsnachfrage durch Bevölkerungs- und Arbeitsplatzwachstum sowie
  • rasche Reduktion der verkehrsbedingten Luftschadstoffemissionen.

Schienenverkehr im Einklang

Ein Leitprojekt im Sinne dieses Handlungsschwerpunktes ist der Ausbau des bestehenden Schienennetzes zu einem stadtregionalen Netz , in dem Regionalbahn, S-Bahn und Straßenbahn einander optimal ergänzen.

Maßnahmen für die Infrastruktur des Bahnnetzes

  • Viergleisiger Ausbau der Westbahn zwischen Kleinmünchen und Hauptbahnhof (Linzer Osteinfahrt)
  • Viergleisiger Ausbau der Westbahn Linz – Wels
  • Einrichtung einer zweiten Schienenachse im Zuge der neuen Donaubrücke im Osten von Linz und Nutzung für eine Verlängerung der Mühlkreisbahn bis zum Hauptbahnhof
  • Neubau einer Schienentrasse nach Gallneukirchen/Pregarten als Stadtregionalbahn
  • Ausbau der LILO
  • Selektiver nahverkehrsgerechter Ausbau der Summerauer Bahn
  • Selektiver zweigleisiger Ausbau der Pyhrnbahn zwischen Linz und Kirchdorf

  • S1: Garsten – Linz
  • S2: Wels – Linz
  • S3: Pregarten – Linz
  • S4: Kirchdorf – Linz
  • S6: Mühlkreisbahn geplant
  • S5: LILO
  • S7: Pregarten/Gallneukirchen – Linz: geplant

Gut genutzt ist der Hauptbahnhof als zentraler Nahverkehrsknoten. In den Spitzenzeiten stößt er jedoch an seine Kapazitätsgrenzen. Ein weiteres Leitprojekt ist daher die schrittweise Etablierung von neuen Nahverkehrsknoten in Verbindung mit dem regionalen ÖV-Netz.

  • Nahverkehrsknoten Urfahr West (Bahnhof Urfahr)
  • Nahverkehrsknoten Universität (Dornach/Auhof)
  • Nahverkehrsknoten Frachtenbahnhof/Lastenstraße
  • Nahverkehrsknoten Pichlinger See
  • Nahverkehrsknoten Leonding
  • Nahverkehrsknoten Wegscheid/Neue Heimat
  • Nahverkehrsknoten Bahnhof Ebelsberg
  • Nahverkehrsknoten Bahnhof Linz Oed
  • Nahverkehrsknoten Urfahr Ost
  • Nahverkehrsknoten Summerauerbahn im VOEST-Chemie-Bereich

Nahverkehrsknoten sind Orte, an denen sich verschiedene öffentliche Verkehrsmittel, wie etwa Bahn, Bus, Straßenbahn und Sammeltaxi, kreuzen und darum auch viele Menschen umsteigen. Aber nicht nur die Öffis treffen sich hier – auch sind es zentrale Orte für das Umsteigen zwischen Fahrrad und ÖV sowie PKW und ÖV.

Straßenbahn fährt weiter

Ein weiteres Leitprojekt ist die Erweiterung des Straßenbahnnetzes in Linz und in das Umland von Linz. Hier sollen vor allem Strecken verlängert werden:

Maßnahmen für das Leitprojekt Straßenbahnnetz

  • Eine zweite Straßenbahnachse durch Linz vom Bulgariplatz nach Urfahr.
  • Die Verlängerung der Straßenbahnlinie 4 von Traun nach Ansfelden.
  • Die Verlängerung der Straßenbahnlinie 2 von der solarCity bis Pichling/St.Florian.

Vorrang für Busse

Und auch für den Busverkehr ist ein Leitprojekt vorgesehen, das mit dem öffentlichen Schienenverkehrsangebot abgestimmt wird. Einerseits fungieren die Busse nämlich als Zubringer zu den Nahverkehrsknoten, andererseits können und sollen sie Räume und Ort abdecken, die vom Schienenverkehr nicht bedient werden (können).

Maßnahmen für das Leitprojekt Busverkehr

ÖV-Beschleunigung und ÖV-Bevorrangung von Bussen durch Bevorrangung an Lichtsignalanlagen und Busspuren, auch auf Kosten des Ruhenden Verkehrs tagsüber bzw. in den Spitzenzeiten

  • Ausbau attraktiver Ost-West-Busachsen im Linzer Stadtgebiet
  • Verbesserung der Bedienung in den Abendzeiten, Anpassung an Geschäftsöffnungszeiten
  • Bessere Abstimmung zwischen Regionalbussen und städtischen Bussen (Tarif, Ticket)
  • Internationaler Busterminal: Als Standort ist der Bereich Hauptbahnhof angedacht, weil ein direkter Umstieg zur Bahn gegeben ist. Eine endgültige Standortentscheidung muss aber noch fachlich vorbereitet werden. 
Handlungsschwerpunkt 2

Aktive Mobilität

Aktive Mobilität fördern für eine gesunde Bevölkerung

Was heißt aktive Mobilität? Aktive Mobilität umfasst das Gehen, Radfahren, Rollerfahren und andere nicht-motorisierte Mobilitätsformen. Die Trends zu multimodaler Mobilität vor allem bei den Jungen, die steigende Bereitschaft, das Rad im Alltagsverkehr zu verwenden, aber auch technische Innovationen wie das Elektrofahrrad bieten hier die Chance, große Herausforderungen der Mobilitätspolitik besser zu bewältigen. Solche Herausforderungen sind die steigende Mobilitätsnachfrage durch das Bevölkerungswachstum oder regelmäßig auftretende Staus im Straßennetz, aber auch Überfüllung im Öffentlichen Verkehr (vor allem zu Stoßzeiten). Gleichzeitig trägt die aktive Mobilität maßgeblich zur Verbesserung der Umweltqualität, zum Klimaschutz, zum sparsamen Umgang mit wertvollen urbanen Flächen und zur Qualität des öffentlichen Raumes bei. Aktive Mobilität hat darüber hinaus positive gesundheitliche Wirkungen für die Bevölkerung. Deshalb soll sie forciert werden.

Hohes Potenzial für Radverkehr

Als Leitprojekt für den Radverkehr sind Radhauptrouten von den Umlandgemeinden nach Linz vorgesehen. Diese sollen als Schnellverbindungen mit einer besonderen Qualität ausgestattet werden und so mehr Menschen zum Radfahren motivieren.

Innerhalb von Linz wurde das Radwegenetz in den letzten 30 Jahren von 80 km auf etwa 150 km ausgebaut (Quelle: Magistrat der Stadt Linz). Zahlreiche Maßnahmen wie die Öffnung der Fußgängerzonen und der Busspuren für den Radverkehr, der Ausbau der Radabstellanlagen und das Radfahren gegen die Einbahn haben dazu beigetragen, dass der Radverkehrsanteil in Linz in den Jahren 1992 bis 2012 von 3,8 % auf 7,2 % angestiegen ist. Im Umland von Linz passierte allerdings das Gegenteil: Der Radverkehrsanteil fiel im gleichen Zeitraum von 6,2 % auf 4,4 % (Quelle: Land Oberösterreich: Oberösterreichische Verkehrserhebung 1992 und 2012). Im Vergleich zu Städten und Stadtregionen ähnlicher Größe hat der Radverkehr in der Region Linz aber ein hohes Potenzial.

Maßnahmen und Projekte zur Förderung des Radverkehrs

Realisierung eines gemeindeübergreifenden Radroutennetzes mit Radschnellverbindungen aus den Umlandgemeinden nach Linz und Fortführung in Linz

  • Weiterer Ausbau der Radwegenetze innerhalb der Gemeinden
  • Leihradsystem Linz
  • Weiterer Ausbau der Radabstellplätze
  • Radverkehrscheck bei Straßenprojekten: Prüfung der Radverkehrseignung, Planung von Maßnahmen für den Radverkehr, Sicherheit, Standards
  • Fortführung der Aktivitäten zur Förderung des Radverkehrs: Linz-Radwende, Linz fährt Rad
  • Unterstützung von Mustergemeinden für den Radverkehr
  • E-Bike-Ladestationen
  • Anbindung von neuen großen Siedlungs- und Betriebsgebieten an das Radnetz

Wieder mehr Beinarbeit gewünscht

Dass immer weniger zu Fuß gegangen wird, bestätigt die Verkehrserhebung Oberösterreich. Der Anteil der Fußwege ist demnach in den letzten 25 Jahren sowohl in Linz (von 27 % auf 22 %) als auch im Umland von Linz (von 19 % auf 14 %) zurückgegangen (Quelle: Land Oberösterreich: Verkehrserhebung Oberösterreich 1992 und 2012). Das Ziel ist hier, diesen Trend zumindest zu stoppen.

Maßnahmen für die Motivation, wieder mehr zu Fuß zu gehen

  • Attraktive Bedingungen für das Gehen: ausreichende Gehsteigbreiten, sichere Querungsmöglichkeiten, kurze Wartephasen bei Ampelanlagen
  • Kompakte Siedlungsstrukturen mit einer fußläufigen Erreichbarkeit von Schulen, Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten
  • Fußgängerinnen- und Fußgängercheck in der Straßenplanung: Standards, Komfort, Sicherheit
  • Barrierefreiheit im öffentlichen Raum weiter ausbauen
    Eine gute Möglichkeit, aktive Mobilität zu fördern, sind zudem Begegnungszonen. Deshalb sollen in Zukunft auch mehr Begegnungszonen geplant und umgesetzt werden (Beispiel Begegnungszonenkonzept von Linz).
 
Handlungsschwerpunkt 3

Hochrangiges Straßennetz

Das hochrangige Straßennetz komplettieren – Lücken schließen
Eine der größten Herausforderungen für die Region Linz ist der wachsende stadtgrenzenüberschreitende Kfz-Verkehr. Durch die dynamische Bevölkerungs- und Wirtschaftsentwicklung wird der Kfz-Verkehr und dabei besonders der Wirtschaftsverkehr allerdings weiter wachsen. Die Lage an einem transeuropäischen Netzknoten wird mehr Durchgangsverkehr auslösen. Gleichzeitig sollen jedoch die Luftschadstoff- und die Treibhausgasemissionen reduziert, mehr Flächen für den Öffentlichen Verkehr, den Fußgängerinnen- und Fußgänger- sowie den Radverkehr gewonnen und die Qualität des öffentlichen Raums verbessert werden. Wie kann hier also eine gute Lösung gefunden werden?

Hier muss der Ausbau bzw. die Erschließung des Straßennetzes einen Beitrag leisten. Diese Herausforderungen sind zu meistern:

  • Mehr Platz für Öffentlichen Verkehr, Rad- sowie Fußgängerinnen- und Fußgängerverkehr sowie einen öffentlichen Raum, in dem sich die Menschen gerne aufhalten – etwa durch die Kombination von Straßenausbau mit Verkehrsberuhigung.
  • Bündelung des stadtgrenzenüberschreitenden Verkehrs zur Entlastung der Kernstadt von Linz (A26 – Westring, Ostumfahrung, neue Südspange zwischen Ebelsberg und Lunzer Straße).
  • Beseitigung von Engpässen mit hoher Staugefahr und Konfliktpotenzialen (z. B. Nadelöhr Bindermichl, Entflechtung ÖV/Kfz-Verkehr/Radverkehr am Hinsenkampplatz).
  • Weniger Emissionen durch einen besseren Verkehrsfluss und weniger Stau.

 

Maßnahmen zur Komplettierung des hochrangigen Straßennetzes

  • Umsetzung des Leitprojekts A26 – Westring Linz, Planung und Umsetzung eines flankierenden Maßnahmenpakets im entlasteten Straßennetz mit Modellprojekten zur Neugestaltung des Straßenraums
  • Nach Fertigstellung des Westrings: Umsetzung des Leitprojekts Osttangente Linz, Planung und Umsetzung eines flankierenden Maßnahmenpakets im entlasteten Straßennetz
  • Umfahrung Haid mit einer neuen IKEA-Anbindung

Die starke Entwicklungsdynamik im Süden von Linz erfordert möglicherweise ergänzende Erschließungsmaßnahmen im Straßennetz. Dazu wird eine Trassenstudie für eine dritte Straßenachse im Süden von Linz zwischen Ebelsberg und Lunzer Straße ausgearbeitet. Als weitere Varianten sollen in dieser Studie auch alternative Erschließungsformen wie etwa Seilbahnsysteme geprüft werden.

Das vollständige Mobilitätsleitbild „KUM STEIG UM“ kann hier heruntergeladen werden: KUM STEIG UM