FPÖ Linz

Nach A7-Bypassbrücken: Entstehung eines neuen Nadelöhrs verhindern

Um das gesamte Potential der neuen Bypassbrücken ausnützen zu können, muss auch im Bereich der VOEST-Brücke das sekundäre Straßennetz ertüchtigt werden. Gemeinsam mit der ASFINAG, dem Land Oberösterreich und der Stadt Linz wird der A7-Zubringer in der Leonfelderstraße ausgebaut.

Als Infrastrukturreferent freue mich sehr, dass dieses Projekt bereits mehrheitlich im Gemeinderat beschlossen wurde. Ziel des Projekts ist es das Entstehen eines neuen Nadelöhrs bereits im Vorhinein zu verhindern.

Kein Kreisverkehr im Süden der VOEST-Brücke

Für die andere Seite der VOEST-Brücke gibt es auch bereits konkrete Untersuchungen. Dabei hat sich gezeigt, dass die Errichtung eines Kreisverkehrs hier kontraproduktiv wäre, weil dieser relativ rasch an seine Kapazitätsgrenze kommen würde.

Hafenstraße: Zusätzlicher Fahrspur wird geprüft

Die Hafenstraßen sind bis zu den Grenzen des öffentlichen Gutes sehr dicht verbaut. Die einzige sinnvolle Möglichkeit wäre die beidseitigen Parkstreifen in eine zusätzliche Fahrspur umzuwandeln. Der Auftrag für entsprechende Untersuchungen wurden bereits an die zuständige Fachabteilung erteilt.

Bevorzugung von Bussen und LKWs angedacht

Bei diesen Untersuchungen soll auch geprüft werden, ob diese zusätzliche Fahrspur nur als Bus- und LKW-Spur freigegeben werden sollte. Mit einer durchgängigen Bus-/LKW-Spur von der Hafenstraße bis tief in die Industriezeile hinein – diese wird im kommenden Jahr vierspurig ausgebaut – könnte nämlich eine deutliche Beschleunigung des öffentlichen Verkehrs zur Folge haben. Dadurch würden vermutlich noch mehr Menschen auf Öffis umsteigen und die Straßen weiter entlasten.

Fließende Verkehr muss Vorrang haben

Mit dem Bau des neuen Parkhauses im Hafen wird es zudem auch Alternativen für den ruhenden Verkehr, also das Abstellen von Autos, geben. Dadurch ist das verkehrspolitisches Ziel klar: Der öffentliche bzw. der fließende Verkehr muss gegenüber dem ruhenden Verkehr zukünftig in der Hafenstraße Vorrang haben. Nur so kann unser Wirtschaftsstandort wettbewerbsfähig bleiben!