Bald gibt es ein Autokino am Urfahraner Marktgelände

Neuer Anschober Erlass killt vorerst Autokino – Belustigungen sind verboten

Mit dem Last-Minute-Erlass vom 30. April geht gar nichts!
Leider wird es vorerst, sofern die Bundesregierung nicht einlenkt, kein Autokino am Urfahraner Jahrmarktgelände geben. In der Verordnung (30. April) von Bundesminister Anschober sind Veranstaltung mit mehr als zehn Personen, die der Belustigung dienen, ausnahmslos verboten. Diese enttäuschende Verordnung gilt vorerst bis Ende Juni. Ob es Lockerungen zu dem geplanten Ablauf gibt, ist ungewiss. Bei einer Veranstaltung wie einem Autokino, könnten ähnliche Regeln wie für die Benutzung von Autos gelten. Die wäre dann absolut ungefährlich. Es tut mir wirklich für die Leute leid, die sich schon auf ein wenig Abwechslung vom eingeschränkten Alltag gefreut haben. Ob diese Leute es verstehen, warum Einkaufszentren öffnen, aber Autokinos verboten bleiben, ist fraglich – mir ist es zumindest nicht klar!
Zumindest praxistaugliche Regelungen für die Benützung der Öffis wurden geschaffen
Wenigstens hat es der Erlass geschafft, dass den Verkehrsbetrieben entgegengekommen wird. Die alte Verordnung hätte nämlich alle Verkehrsbetriebe mit nicht durchführbaren Vorgaben konfrontiert. Konflikte wären somit vorprogrammiert gewesen. Wenn es nun nicht möglich ist, dass der Mindestabstand von einem Meter, wegen des hohen Fahrgastaufkommens eingehalten werden kann, kann von dieser Regel ausnahmsweise abgewichen werden. Dies gilt sowohl bei der Benützung, sowie auch beim Betreten oder Verlassen des Massenverkehrsmittels. Ein Mund-Nasen-Schutz ist aber in allen Fällen zu tragen.
Änderungen sind angekündigt, sodass Autokinos bald möglich sein sollten
Wie es nun mit dem Autokino weitergeht, ist ungewiss. Ich bin natürlich enttäuscht, denn in dieser Woche wurde das Projekt fast fertig entwickelt. „Das technische Konzept, der Lageplan und auch die Finanzierung war bereits so weit, dass die Veranstaltung gestern bei den Behörden angezeigt wurde. Ich werde am Montag mit allen Beteiligten rasch das Gespräch suchen, ob ein Start erst im Juli vorstellbar wäre. Zu hoffen bleibt schlussendlich aber, dass die Bundesregierung – wenn der Druck groß genug wird, denn Linz wäre nicht die einzige Stadt mit einem Autokino gewesen – umdenkt.“