Projekt "Schulstraße" in Linz/Ebelsberg gut angenommen

Projekt „Schulstraße“ in Linz/Ebelsberg gut angenommen

Für viele Eltern in Linz ist es gelebte Praxis, ihre Kinder mit dem Auto zur Schule zu bringen. Leider kann dies gerade in den Wintermonaten zu einem morgendlichen Verkehrschaos im unmittelbaren Umfeld mancher Schulen führen.

Die Linzer Verkehrsplanung hat daher gemeinsam mit der Volksschule 47 in Linz/Ebelsberg das Projekt „Schulstraße“ aufgesetzt. Durch das morgendliche Aufstellen von Schwenkgittern in Verbindung mit entsprechenden Einfahrtsverboten wird eine Elternhaltestelle geschaffen und der Verkehr in geordnete Bahnen gelenkt.

Schule muss mithelfen

Erste Beobachtungsergebnisse zeigen, dass das Projekt in der Resselstraße gut angenommen wird. Falls nötig, können jederzeit weitere Anpassungen erfolgen. Eine solche Schulstraße kann nur funktionieren, wenn die betreffende Schule mithilft, indem sie die Gitter zur Sperre selbst aufstellt. Bewährt sich diese Form der Elternhaltestelle, kann man auch bei anderen Schulen über ähnliche Regelungen nachdenken.

Genaue Prüfung erforderlich

Es bedarf dazu allerdings jeweils einer genauen Standortprüfung. Neben dem Platz für die haltenden Kfz ist auch ein sicherer Weg vom Autoaustieg zur Schule notwendig. Außerdem müssen die Anrainer entsprechend eingebunden werden. Zurzeit wird gerade mit einer weiteren Schule ein entsprechendes Konzept geprüft.